chezweitz museale und urbane Szenografie

„Geschichte und Geschichten“

„Geschichte und Geschichten“

Neue Dauerausstellung des Museum Angermünde im Haus Uckermark

Museum Angermünde
Seit Mai 2021

Mit Ehm Welk die Stadt ent­deck­en“ ist das Nar­ra­tiv der neuen Dauer­ausstel­lung im Haus Uck­er­mark in Anger­münde. Ehm Welk, sein Schaf­fen und die durch ihn über­liefer­ten und berühmt gewor­de­nen regionalen Bräuche und Charak­tere sind der rote Faden des Gesamtkonzeptes und sein Text Die Hei­den von Kum­merow“ eine der Hauptin­spi­ra­tionsquellen der Gestal­tung. Über diese Geschicht­en und Wel­ten find­en die Besucher*innen den Zugang zur lokalen Geschichte und Kul­tur in Anger­münde und in der Uck­er­mark. Ein Umweg, der sich lohnt und den chezweitz in enger Zusam­me­nar­beit mit Carsten Gol­beck (Büh­ne­nau­tor) und Andree Volk­mann (Kün­stler und Illus­tra­tor) sowie mit Ralf Gebuhr (Direk­tor Muse­um Anger­münde) und Dr. Lutz Lib­ert (His­torik­er und Eth­nologe) konzip­iert, kuratiert und in Szene geset­zt hat.

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Ent­standen ist ein mul­ti­me­di­ales Erleb­nis der lieb­voll­sten Art: In dem denkmalgeschützen Haus Uck­er­mark, detail­ge­nau restau­ri­ert, wer­den die kleinen Räume durch die raum­greifend­en Wandgemälde von Andrée Volk­mann geweit­et und mit Atmo­sphären gefüllt. Über­lebens­groß sind die Riesen oder ganz nah die Tüm­pel mit fröstel­nden Gestal­ten beim Hei­dendöp­pen“ – durch alles zieht sich das immer wieder auf­blitzende Inter­esse an den über­liefer­ten Mythen Ehm Welks und das damit ver­bun­dene Wis­sen um die frühe hei­d­nis­che“ Geschichte der Uck­er­mark und sein­er Bewohner*innen. Die vie­len wertvollen auratis­chen Exponate, Funde der Region, fügen sich in die Bilder ein und ergänzen die kün­st­lerische Inter­pre­ta­tion durch die reale Ebene des Gegen­ständlichen. Nichts ist aber ein­drück­lich­er und schön­er als Texte zu hören, und so wird dem Hören in der Ausstel­lung ein zen­traler Platz eingeräumt. Die Besucher*innen sind ein­ge­laden, es sich in den eigens konzip­ierten Hör-Nis­chen bequem zu machen und die Welt des Mar­tin Gram­bauer zu erkun­den und zu ent­deck­en. Carsten Gol­beck hat eigens für diese Ausstel­lung die Texte Ehm Welks drama­tisiert und in lebendi­ge Klang­bilder und anre­gende Audiominuten über­führt. Mul­ti­sen­su­al ver­schmelzen nun auf eigentlich nur 225 qm ganze Wel­ten durch die Bilder, die Exponate und das Hörerlebnis.

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Durch die Wieder­bele­bung der einst besten Adresse der Stadt ent­stand nicht nur ein neuer urbaner Tre­ff­punkt mit Bib­lio­thek, Touris­mus­in­for­ma­tion, öffentlichem Garten und Ver­anstal­tungs­flächen, son­dern auch ein lebendi­ges und par­tizipa­tives Muse­um, das den Spa­gat wagt zwis­chen der Stadt­geschichte Anger­mün­des und sein­er Umge­bung, archäol­o­gis­chen Fun­den und dem lit­er­arischen Oeu­vre Ehm Welks.

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Szenografie
chezweitz GmbH, museale und urbane Szenografie, Berlin
Dr. Sonja Beeck, Detlef Weitz
Kira Soltani, Hans Hagemeister, Ines Linder, Jan Stauf, Holger Büttner, Anna Horvath
Kuratorisches Konzept
Detlef Weitz, Ines Linder, Carsten Golbeck, Andree Volkmann
Ausstellungsgrafik
chezweitz, Johannes Bögle, Ravena Hengst, Lisa Pflästerer, Theresa Krüger, Lena Schmidt, Julia Volkmar
Projektleitung Stadt Angermünde
Christian Radloff
Museumsleiter Haus Uckermark
Ralf Gebuhr
Kuratierung und wissenschaftliche Mitarbeit
Ralf Gebuhr und das Team des Museums mit Lutz Libert und Ottilie Blum
Medientechnik
Molitor, Berlin
Videoinstallation - Erdgeschoss
chezweitz, Stefan Hurtig, Johannes Bögle, Andree Volkmann
Hörstationen
Carsten Golbeck, Berlin
Illustrationen
Andree Volkmann
Exponateinrichtung
chezweitz, Johannes Bögle, Jan Stauf, Alexander Helm
Vitrinen- und Ausstellungsbau
D4 Projekt, Berlin
Grafikproduktion
PPS. Imaging GmbH, Dresden
Fotos
Johannes Bögle