O. M. Ungers
Kosmos der Literatur
O. M. Ungers
Kosmos der Literatur
Publikation zur Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie Berlin
„Es kommt auf den Dialog an in den Zwischenräumen zwischen Kunst und Architektur.“ – Oswald Mathias Ungers
Oswald Mathias Ungers (*1926) gilt sowohl als einer der bedeutendsten Architekten Deutschlands als auch als einer der international einflussreichsten Architekturtheoretiker des 20. Jahrhunderts. Für Ungers besitzt die Verbindung zur bildenden Kunst eine zentrale Bedeutung für die Architektur. Er betonte: „Kunst und Architektur entspringen denselben Wurzeln und sind von denselben Zeichen und Systemen geprägt. Sie voneinander zu trennen bedeutet, ihren Wert zu zerstören und sie auszulöschen.“
Museumsbauten wie die Galerie der Gegenwart in Hamburg oder das Wallraf-Richartz-Museum in Köln, ebenso wie seine eigenen Wohnhäuser, verkörpern eindrucksvoll sein konsequentes Verständnis von Architektur als eigenständiger Kunstform.
Der vorliegende Band ist die Publikation zur Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie Berlin und widmet sich erstmals verschiedenen Facetten dieses theoretischen Ansatzes. Anhand von Ungers’ Kunstsammlung, seiner Sammlung architektonischer Modelle, seinen eigenen Häusern sowie seiner umfangreichen Bibliothek wird die enge Verbindung zwischen seinem architektonischen Werk und zentralen Themen der Kunst untersucht.