chezweitz museale und urbane Szenografie

Offene Enden

Offene Enden

Neue soziale Formen im kirchlichen Kontext

Dritter Band zum Projekt StadtLand:Kirche
erschienen am 20. Oktober 2025

Mit nicht wenig Stolz und noch mehr Freude möcht­en wir auf das Erscheinen des 3. Ban­des OFFENE ENDEN – Neue soziale For­men im kirch­lichen Kon­text“ unseres Pro­jek­tes StadtLand:Kirche aufmerk­sam machen. Grund­lage ist der seit 2016 mit der Evan­ge­lis­che Kirche Mit­teldeutsch­lands (EKM) und der Inter­na­tionalen Bauausstel­lung (IBA) angestoßene kreative Prozess zu Weit­er­nutzung leer­ste­hen­der Kirchenge­bäude, der mit der Ideen­find­ung (Band 1) startete, mit Mod­ell­pro­jek­ten (Band 2) aus­ge­baut wurde und nun mit dem 3. Band die Gemein­schafts­for­men betra­chtet, die sich aus den neuen hybri­den Nutzun­gen ergeben. Das ist ein wahrlich sehens- und lesenswertes Ergeb­nis eines fast zehn­jähri­gen Prozess­es, den wir mit so vie­len wun­der­baren Men­schen in Thürin­gen durch­leben durften. 

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Hin­ter­grund ist der tief­greifende Auflö­sung­sprozess der bei­den großen christlichen Volk­skirchen in Deutsch­land durch die vie­len frei­willi­gen Aus­tritte der Gläu­bi­gen. Den­noch ist denkbar, dass Kirchenge­bäude in Städten und Dör­fern kün­ftig zu Orten wer­den, an denen christliche Prinzip­i­en neu gedacht und gelebt werden.

OFFENE ENDEN fragt nach den Gemein­schafts­for­men, die aus neuen, teils hybri­den Nutzungskonzepten für sakrale Räume entste­hen – Räume, die bis­lang auss­chließlich religiösen Zweck­en dien­ten. Entste­ht durch die neuen Her­aus­forderun­gen und diesen eigen­willi­gen Lösungsan­sätze ein neuer Typus Kirche, der nicht mehr auf Mit­glied­schaft, son­dern auf zeitweilige Beteili­gung set­zt? Das haben wir ver­sucht mit diesem Band zu ergrün­den. Ger­ahmt und kün­st­lerische gespiegelt wer­den die vie­len Gespräche mit Pro­tag­o­nis­ten und Essays von namhaftem Sozi­olo­gen (Hans Joas, Clau­dia Neu, Detlef Pol­lack u. a.) durch sowohl den fein­aus­tari­erten Fotoes­say von Matthias Hamann als auch die über­bor­dend räsonieren­den Comics von Andrée Volkmann. 

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