Was tun?
Was tun?
Über den Sinn menschlicher Arbeit
Über den Sinn menschlicher Arbeit
Die Ausstellung „Was tun?“ zeigt statistische Daten und Videointerviews von 100 Menschen zum Sinn und Wert von Arbeit. Sie nutzt Ausstellungsmedien und Installationen, um das abstrakte Thema zu veranschaulichen. Eine Tierspur mit ausgestopften oder künstlichen Tieren symbolisiert verschiedene Themen, wie den Ameisenstaat oder das Faultier. Der Tierbezug wird auch in der Werbegrafik aufgegriffen, in der Tiere menschliche Arbeiter repräsentieren. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein Rahmenprogramm, einen Blog und eine Facebook-Fanseite. Statt eines Katalogs wurde ein Ausstellungs-Special in der FAZ veröffentlicht.
“Die Ausstellung legt, neben der Betrachtung gesellschaftlicher Entwicklungen, großen Wert auf die Perspektiven des Individuums: die persönliche Sorge um den Lebensunterhalt, Befriedigung und soziale Anerkennung und nicht zuletzt die Funktion von Arbeit als einer sinnstiftenden Tätigkeit. Sie stellt heraus, dass Nützlichkeit nicht das letzte Argument sein kann, wenn es darum geht, den Sinn von Arbeit zu verstehen; dass Bezahlung nicht das einzige Kriterium für das Tätigsein ist oder dass Ausbildungswege, die sich allein an den aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes orientieren, selten von Vorteil sind. Schließlich fragt die Ausstellung nach den Möglichkeiten einer Solidargemeinschaft, die durch eine Politik zu stärken wäre, die sich nicht hinter den vermeintlichen Zwängen der globalisierten Ökonomie versteckt” — Prof. Nicola Lepp, Kuratorin.
Die Wolfgang Staubing Halle, seit Ende 2008 im Hinterhof des Naturkundemuseums, dient als Raum für interdisziplinäre Kooperationsprojekte. Die Wechselausstellung wird gemeinsam vom Senckenbergmuseum und dem Historischen Museum Frankfurt organisiert.
Was tun?
Über den Sinn menschlicher Arbeit
Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
01.05. - 16.09.2012
Kuratoren
Nicola Lepp, Daniel Tyradellis
Szenografie
chezweitz & partner, Detlef Weitz und Rose Epple mit Hans Hagemeister und Marion Reis
Projektmanagement
Hans Hagemeister, Luisa Krüger
Fotos
Seweryn Zelasny