chezweitz museale und urbane Szenografie

Wege zum Frieden

Wege zum Frieden

LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster
28.04. – 02.09.2018

Was ist Frieden? Wie wird er sicht­bar und vor allem bewusst gelebt? Diesen Fra­gen geht die bild­mächtige Ausstel­lung Wege zum Frieden“ im LWL-Muse­um für Kun­st und Kul­tur in Mün­ster nach und führt kün­st­lerische Posi­tio­nen aus Friedens­gesten und −sym­bol­en in 6 ver­schiede­nen The­men­räu­men zusam­men. Kün­stler wie Peter Paul Rubens, Otto Dix oder Käthe Koll­witz lesen sich als Indika­toren der vielschichti­gen Bemühun­gen um Frieden und beschreiben die Kon­stanz und den Wan­del der Bild­wel­ten vom Mit­te­lal­ter bis in die Mod­erne.
Unter diesem kura­torischen Epi­gramm über­führt chezweitz den über­aus abstrak­ten Begriff Frieden in eine Far­bar­chitek­tur, die inner­halb der kubis­chen Architek­tur des Muse­ums span­nungsvolle neue Räume schafft.

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Bas­is­farbe des Friedens sind chang­ierende Grün­töne als Sinnbild der Hoff­nung und des Garten Eden. Sie rhyth­misieren die Ausstel­lung und tra­gen die Ausstel­lung­s­texte im Kon­trast zu den unter­schiedlichen Raumtö­nen. Entsprechend der the­ma­tis­chen Schw­er­punk­te wurde für jeden Raum ein Farb­spek­trum aus­gewählt (Grün, Rot, Vio­lett, Blau), das die jew­eilige Raum­stim­mung trans­portiert. Diese Farb­dra­maturgie leit­et die Besucher/​innen durch die Ausstel­lung und lässt die Werke in einen einzi­gar­ti­gen Aus­tausch treten.

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Frieden kann seit jeher nur im Span­nungsmo­ment zu seinem Antag­o­nis­ten Krieg ver­standen wer­den. Aus dieser Kipp­fig­ur von Krieg und Frieden gener­ieren sich Auf­fal­tun­gen von Farb­wel­ten im Raum, welche über räum­liche Schnit­tkan­ten laufen und die the­ma­tis­chen Räume in vielfältige Dialoge, Brechun­gen und Per­spek­tiv­en zwis­chen den Werken auf­fäch­ern. Die imma­nente Span­nung des The­mas Frieden wird so erleb­bar und gle­ichzeit­ig gliedert diese Kom­po­si­tion die Nar­ra­tion der Ausstellung. 

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Da das Bemühen um Frieden bis heute unge­brochen ist, lädt der let­zte Raum die Besucher/​innen ein, Frieden aktiv mitzugestal­ten. Eine inter­ak­tive und per­for­ma­tive Instal­la­tion, entwick­elt vom LWL-Muse­um und chezweitz mit dem Doku­men­tarfilmer Heiko Kalm­bach, stellt par­tizipa­torische Fra­gen, die aktuelle, per­sön­liche Posi­tio­nen zum friedlichen Miteinan­der the­ma­tisieren und die Werke der Ausstel­lung reflektieren.

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Szenografie
chezweitz GmbH, museale und urbane Szenografie, Berlin Dr. Sonja Beeck, Detlef Weitz
Ines Linder, Hans Hagemeister, Anais Outurquin
Ausstellungsgrafik
chezweitz GmbH, Johannes Bögle, Dagmar Puzberg, Tabeja Cubelic, Marco Pelz
Museumsdirektor
Hermann Arnhold
Kuratoren
Judith Claus, Gerd Dethlefs
Konzeption Raum 6
chezweitz GmbH mit Doris Wermelt, Patrick Kammann, Claudia Miklis und Heiko Kalmbach, WMT_Productions mit Freya Glomb & Antonio Cerezo, Subtext Berlin
Produktion Ausstellungsarchitektur
hertzer GmbH, Berlin
Grafikproduktion
PPS Imaging GmbH