Brancusi
Brancusi
Vom 20. März bis 9. August 2026 präsentiert die Neue Nationalgalerie Berlin in Kooperation mit dem Centre Pompidou Paris eine große Einzelausstellung des rumänisch-französischen Bildhauers Constantin Brancusi. Mit über 150 Arbeiten ist es die erste umfassende Werkschau des Künstlers in Deutschland seit mehr als 50 Jahren. Die Ausstellung steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Frank-Walter Steinmeier, Emmanuel Macron und Nicușor Dan.
Mies van der Rohes Architektur zeichnet sich durch seine konsequente Geometrie und Struktur aus und verzaubert durch seine fließende Transparenz. Brancusi strebt nach dem formalen und künstlerischen Ideal. Beide eint die ungebrochene Haltung zur Moderne. Wie vermittelt die Szenografie zwischen zwei starken Positionen: der des radikalen Architekten der Moderne und die des expressiv modernen Bildhauers?
Die sorgfältige Auseinandersetzung mit den Prinzipien von Mies, die grundlegende Analyse des Decken- und Fußbodenrasters, Fensterteilungen und der Proportionen führen zur Berliner Ausstellung.
In einem Spiel der präzisen Proportionen entstand eine radikal horizontale Ausstellungslandschaft. Komponiert aus schwebenden, fugenlosen Flächen in Kreissegmenten und Rechtecken strebt die Ausstellung in die Weite des milchigen Berliner Himmels. Exakte Kontrapunkte setzen die vertikalen Elemente, Pavillons, aufgeklappte Flächen und natürlich die prägnanten Kerne und Einbauten der Neuen Nationalgalerie selbst.
Die Horizontalen staffeln sich entsprechend der Dimensionen der Arbeiten, konzentrierte Innenwelten im Oval der biografischen Werkschau wechseln sich mit der offenen Präsentation der Skulpturen im lichtdurchfluteten Raum ab.
chezweitz GmbH, museale und urbane Szenografie, Berlin
Dr. Sonja Beeck, Detlef Daiber-Weitz mit
Ines Linder, Alexander Butz und Sara Omassi
Klaus Biesenbach
Klaus Biesenbach, Meike Steinkamp (Neue Nationalgalerie)
Ariane Coulondre, Valérie Loth (Centre Pompidou, Paris)
Nikola Richolt
Andre Odier, Sina Jentzsch
Lichtblick Bühnentechnik
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