chezweitz museale und urbane Szenografie

DB Museum Nürnberg

DB Museum Nürnberg

Weichenstellung für die Zukunft 1990-2020

DB Museum Nürnberg
Seit dem 1.4.2014

Wie lässt sich die kom­plexe und noch wirk­ende Zeit­geschichte nach 1989 darstellen und wie erst kann man Ideen, Optio­nen und Denkwege in die Zukun­ft anschaulich und drei­di­men­sion­al erleb­bar machen? 
Wir haben mit der Neugestal­tung des let­zten Teils der Dauer­ausstel­lung (19902020) im DB Muse­um Nürn­berg, sowie des zuge­höri­gen Kat­a­logs architek­tonisch, grafisch und ins­beson­dere durch den Ein­satz eines kom­plex­en Medi­en­de­signs neue Wege beschritten.

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Db grundriss

Im Mit­telpunkt der Ausstel­lung ste­hen zwei raum­greifende Filmin­stal­la­tio­nen: Im ersten Raum eine Akten­säule, die sich schein­bar mit hun­dert­tausenden von Ord­nern durch das ganze Gebäude bohrt und den gigan­tis­chen juris­tis­chen Ver­wal­tungsvor­gang der Bah­n­re­form sicht­bar wer­den lässt. Um diese grup­piert sich eine acht­teilige Medi­enin­stal­la­tion aus imag­i­na­tiv­en Zugfen­stern, die umlaufend die gesamte Entwick­lung der Bahn von den 1990er Jahren bis heute in diversen Fil­men und Ani­ma­tio­nen im 360 Grad Modus erzählt. Diese zen­trale Medi­enin­stal­la­tion tritt mit dem drit­ten Ring der Exponate in einen ver­tiefend­en und ver­an­schaulichen­den Dia­log. 
Die dig­i­tale Präsen­ta­tion flankieren analoge Exponate, die maßge­blich diese Zeit spiegeln. Eine feine Lin­ien­grafik verbindet erläuternde Texte mit den realen Exponat­en und führt hin zu dem Kern­ex­ponat der jüng­sten Eisen­bah­ngeschichte, der Mod­el­len­twick­lung der ICE-Flotte. Den Wan­del der Arbeitswelt hat auch die Bahn erfasst: Bild­wel­ten präsen­tieren in einem anschließen­den Raum­seg­ment alte und neue Arbeitswelten. 

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Im fol­gen­den Strate­gier­aum ist das zen­trale szenografisch-architek­tonis­che Ele­ment das imag­inäre 3D-Grid, ein wahres Raum­ex­ponat, das eigens für diese Ausstel­lung mit der Fir­ma Eidotech GmbH entwick­elt wor­den ist. Es gibt mit­tels mod­ern­ster 3D-Map­ping-Tech­nolo­gie einen Ein­blick in die strate­gis­chen Über­legun­gen der Deutschen Bahn bis 2020. Besuchende kön­nen in Audion­is­chen die Ereignisse der let­zten 20 Jahre in vie­len diversen Gesprächen nachvol­lziehen. Lokführer*innen wie Vor­standsvor­sitzende bericht­en von den Entwick­lun­gen und ihren Eindrücken. 

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Weichenstellung für die Zukunft

Letzter Teil der Dauerausstellung im DB Museum Nürnberg 

Szenografie

chezweitz GmbH, Dr. Sonja Beeck und Detlef Weitz mit Julia Volkmar (Art Direktion), Hans Hagemeister (Architektur), Jessika Strzys, Marion Reis, Wolfgang Schneider, Franziska Paul, Ivo Schmid, Johannes Bögle

Projektleitung

Sabine Wirth, Ines Linder

Kuratoren

Dr. Rainer Mertens (Leitung), Dr. Ursula Bartelsheim, Luis Batalha, Stefan Ebenfeld, Dr. Susanne Kill, Jenny Müller

Videoinstallation Kaleidoskop

Stefan Hurtig, Detlef Weitz mit Julia Volkmar, Marion Reis

3D Medienraum Strategie

Ronny Traufeller, Detlef Weitz mit Julia Volkmar, Verena Hennig, Daniel Dorsch, Eidotech GmbH (Media Development)

Projektkoordination

Luisa Krüger, Dr. Sonja Beeck

Medientechnik

Eidotech GmbH

Grafikproduktion

PPS Imaging GmbH, Dresden

Ausstellungsbau

Bel-Tec GmbH, Berlin

Modellbau

Ardes-Modellbau, Nürnberg

Audioaufnahmen

aaron:.film, Nürnberg

Fotos

Volker Kreidler Meike Reims Uwe Niklas