chezweitz museale und urbane Szenografie

Inventing Queer Cinema

Inventing Queer Cinema

Deutsche Kinemathek im E-Werk Berlin
07.05.-13.09.2026

Mit »Invent­ing Queer Cin­e­ma« startet die Deutsche Kine­math­ek ihre erste große Son­der­ausstel­lung im Berlin­er E‑Werk – und eröffnet zugle­ich ein neues Kapi­tel zur queeren Filmkul­tur. Es ist uns eine wirk­lich große Freude, diesen wichti­gen Beitrag der Filmgeschichte gemein­sam mit dem Kura­tor Björn Koll und dem Team der Kine­math­ek an diesem Ort in Szene set­zen zu dürfen.

Im Mit­telpunkt ste­hen Filme und Film­schaf­fende, die seit den 1970er-Jahren das queere Kino in Deutsch­land geprägt und immer wieder neu erfun­den haben. Ein beson­der­er Fokus liegt auf Berlin als inter­na­tion­al renom­miertem und rezip­iertem Ort queer­er Film- und schillern­der Sub­kul­tur. Sie zeigt aber auch in der Bre­ite Erfolge, Rückschläge und den Ein­fluss der queeren Filmkul­tur auf gesellschaftliche Entwick­lun­gen und den Mainstream. 

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Die Son­der­ausstel­lung nutzt erst­mals das his­torische, denkmalgeschützte Schaltwerk und aber auch die gesamte Halle des E‑Werks und macht bei­des als zusam­men­hän­gen­den Raum erfahrbar, der bewusst in Höhe und Tiefe erweit­ert wird. Die Idee von Offen­heit, Leicht­füßigkeit und Verän­derung prägt die Gestal­tung: Das Schaltwerk ver­ste­ht sich als bege­hbare Schatzkam­mer des Film­schaf­fens – informell, impro­visiert und spon­tan mit leicht­en, ephemeren Mate­ri­alien öffnet sich ein dynamis­ch­er, lebendi­ger Raum, der Nähe und Erin­nerun­gen zulässt.

Filmgeschichte und die Geschicht­en ihrer Akteur*innen wer­den in der Halle nicht lin­ear erzählt, son­dern in ein­er offe­nen, kalei­doskopis­chen Struk­tur erfahrbar gemacht. Es gibt viel zu ent­deck­en und zu erforschen oder man stellt sich ein­fach mit­ten in die Halle und lässt sich berauschen.

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Die Ausstel­lung nutzt ein­mal mehr die flex­i­ble Sit­z­land­schaft, die bere­its für die Eröff­nungsausstel­lung »Screen­time« entwick­elt wurde und die Berlinale-Besucher*innen begeis­terte. Für »Invent­ing Queer Cin­e­ma« wird sie nicht nur wiederver­wen­det, son­dern gezielt weit­er­en­twick­elt – im Sinne ein­er nach­halti­gen Langzeit­strate­gie. So passt sie sich neuen Anforderun­gen an und unter­stützt zugle­ich den exper­i­mentellen, leicht­füßi­gen Charak­ter der Inszenierung.

Begleit­et wird die Ausstel­lung natür­lich von ein­er Film­rei­he und einem Rahmenprogramm.

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