chezweitz museale und urbane Szenografie

Tag der Felddialoge

Tag der Felddialoge

Tempelhofer Feld Berlin
20.09.2015

Damit Bürg­er­beteili­gung keine leere Formel, kein for­maler Papier­tiger bleibt, braucht es Zeit, Raum und vor allem For­mate, in denen die Prob­leme, Per­spek­tiv­en, Wün­sche und Ideen der unter­schiedlichst inter­essierten Grup­pen und Bürg­erIn­nen mün­den und extrahiert wer­den kön­nen und so für die jew­eili­gen Entwick­lung­sprozesse wirk­lich neue Impulse set­zen.

Am 20. Sep­tem­ber fand im Zuge der Weit­er­en­twick­lung des Tem­pel­hofer Feldes der Tag der Feld­di­aloge“ statt. Die Sen­atsver­wal­tung für Stad­ten­twick­lung und Umwelt sowie die Grün­Ber­lin GmbH luden auf das ehe­ma­lige Flughafen­gelände ein, um sich über die aktuellen Entwick­lun­gen der dort ansäs­si­gen Pro­jek­te zu informieren.

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Die Feld­di­aloge, die im Som­mer auf dem Feld mit Befra­gun­gen unter­schiedlich­er Bevölkerungs­grup­pen stattge­fun­den haben sowie regelmäßige Tre­f­fen mit Nutzern des Feldes ein­schlossen, waren Teil dieser Bürg­er­beteili­gung. Am 20. Sep­tem­ber wur­den nun die Zwis­ch­en­ergeb­nisse dieser Zusam­me­nar­beit grafis­chen anschaulich aufgear­beit­et und den Bürg­ern in unter­schiedlich­sten For­mat­en präsen­tiert.

An diesem Tag hat­ten auch die Pro­jek­te des bürg­er­schaftlichen Engage­ments die Möglichkeit, sich vorzustellen: Garten­pro­jek­te, Kul­tur- und Sport­grup­pen sowie Mobil­ität­san­bi­eter, die seit eini­gen Jahren auf dem Feld aktiv sind, trat­en mit inter­essierten Bürg­ern und Men­schen, die Ideen für neue Pro­jek­te auf dem Feld haben, ins Gespräch.

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Zen­traler Stan­dort war die rote Beteili­gungs­box samt des großen Forumzeltes, die jew­eils an den Eingän­gen Columbi­adamm (Base­ballfelder), Oder­straße (Gemein­schafts­gärten), Tem­pel­hofer Damm (The­ater-Platz) sowie im südlichen Bere­ich des Feldes von vier Satel­liten-Sta­tio­nen um weit­ere Infor­ma­tions- und Diskus­sion­sange­bote ergänzt wur­den.

chezweitz entwick­elte u.a. das grafis­che Konzept für diesen Tag. Was das Tem­pel­hofer Feld zu einem einzi­gar­ti­gen Ort des Erlebens macht, ist dieses unglaubliche, inner­städtis­che Erleben von Weite und Hor­i­zont. Als ob dieses Feld über­füllt sein kön­nte, alle haben Raum den eigen­willig­sten Aktiv­itäten nachzuge­hen. Die Hor­i­zontlin­ie an der Beteili­gungs­box und auch in den son­sti­gen Pro­duk­ten nimmt dieses einzi­gar­tige Gefühl der Weite und des Freiraums auf dem Tem­pel­hofer Feld auf. Der grafis­che Hor­i­zont wird von den ver­schieden­sten Akteuren und Nutzer­grup­pen als Icons bevölk­ert. Alle Mate­ri­alien wur­den so entwick­elt, dass sie dem Prozess, der Diskus­sion und der Ideen­find­ung dien­ten und in den kon­tinuier­lichen Ein­satz gehen können.

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Szenografie
chezweitz GmbH, Dr. Sonja Beeck und Detlef Weitz mit Johannes Bögle (Ausstellungsgrafik), Edgar Khandzratyan (Grafik) Kira Soltani Schirazi (Architektur)
Projektleitung
Evelyn Bodenmeier (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt)
Grafikproduktion
Schellenberg GmbH, Berlin
Fotos
Kira Soltani Schirazi